Schwartz Porcelain

Stich

Chinoiserie

Die Chinoiserie - die europäische Chinamode - leitet sich vom französischen Begriff "à la chinoise" ab und bedeutet "chinaähnlich".

Am Anfang stand das Sammeln von exotischen Einzelobjekten, z.B. Vasen oder Stoffe. In der Folge wurden an den europäischen Fürstenhöfen eigens für die dekorative Anordnung von ostasiatischem Porzellan und Möbelstücken wie Truhen, Teetische, Wandschirme so genannte Porzellankabinette geschaffen. Im 17. und frühen 18. Jahrhundert gelangte die Chinoiserie auf ihren Höhepunkt. Nun begannen auch europäische Werkstätten, chinesisch anmutende Motive und Zierformen nachzuahmen. Damit kamen sie der Nachfrage der Fürsten nach Raumausstattungen im chinesischen Stil entgegen.

Übrigens war nicht nur chinesisches Porzellan gefragt: Als der Porzellanhandel mit China um 1644 teilweise zum Erliegen kam, wurde in den folgenden Jahrzehnten vermehrt Porzellan aus Japan nach Europa importiert. Auch dieses japanische Porzellan fand bei der Ausstattung barocker Schlösser à la chinoise Verwendung.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook